Standort Coburg | Rosenauer Str. 27a

Standort Bad Staffelstein | Lichtenfelser Str. 22

Zentrale Terminvergabe:

Tel. 09561-23 10 0-0

Leistungen

Modernste Diagnostik,
sichere Befundung

In unseren Praxen bieten wir Ihnen verschiedene CT- und MRT-Leistungen. Die nachfolgende Übersicht listet das jeweilige Leistungsangebot für Sie auf.

DiaCura – Radiologie Standort
Coburg
Standort
Bad Staffelstein
 
Radiologische Diagnostik    
Multislice-Computertomographie    
Angio-Computertomographie    
Magnetresonanztomographie    
Angio-Magnetresonanztomographie    
Magnetresonanztomographie der Mamma    
Magnetresonanztomographie der Prostata    

 

Unsere Geräteausstattung

Sicherheit durch Technik

In unseren Praxen sind verschiedene moderne Bildgebungsgeräte im Einsatz, die einen diagnostischen Blick in das Körperinnere erlauben. Zu unserer Geräteausstattung zählen:

  • Siemens Magnetom Skyra MRT 3 Tesla
  • Philips Intera MRT 1,5 Tesla
  • Philips ACS-NT MRI 1,5 Tesla
  • Siemens Somatom Emotion 16-Zeilen CT
  • Siemens Syngo VIA Workstation zur Nachbearbeitung und Befundung der Bilder
  • Philips Viewforum Workstation zur Nachbearbeitung und Befundung der Bilder
  • Medigration PACS für die Bildarchivierung und Befundung
 

Wunschleistungen

Individuelle Vorsorgeuntersuchungen

Ihre gesetzliche Krankenkasse bietet Ihnen im Krankheitsfall konkret Schutz. Der Leistungskatalog gesetzlicher Krankenkassen ist jedoch vom Gesetzgeber auf das medizinisch unbedingt Notwendige begrenzt. Vorsorgeleistungen zählen in der Regel nicht dazu. Sie sind nicht unbedingt notwendige, aber in bestimmten Fällen aus ärztlicher Sicht empfehlenswerte Untersuchungen – zum Beispiel, falls eine familiäre Disposition für eine Krankheit besteht.

Wir bieten Ihnen folgende Vorsorgeleistungen an:

MR-Prostata-Untersuchung

MR-Mammographie

MR-Angiographie

Low dose CT des Thorax

Multiparametrische MRT der Prostata

Zur biopsiefreien Vorsorge, Früherkennung oder zum Ausschluss bösartiger Tumore

Das Prostatakarzinom tritt mit zunehmender Häufigkeit auch bei jüngeren Männern auf. Im Gegensatz zur gutartigen Prostatahypertrophie (BPH) ist das Karzinom meist schmerzfrei.

Deshalb wird Männern ab 50 Jahren eine jährliche Vorsorgeuntersuchung der Prostata empfohlen, bei Patienten mit Erkrankungsfällen in der Familie bereits ab 40 Jahren. Die Vorsorgeuntersuchung erfolgt in der Regel durch Bestimmung des PSA-Spiegels (prostataspezifisches Antigen) und Abtasten der Prostata. Allerdings werden auf diese Art Karzinome häufig übersehen oder auch „falsch positive“ Befunde erhoben, d.h. Karzinome „entdeckt“, die keine sind.

In Deutschland wird eine Biopsie ab einem PSA-Wert von 4 ng/ml empfohlen. Zur weiteren Abklärung wird dann in den meisten Fällen eine Gewebeprobe durch den Enddarm (transrektale Biopsie) entnommen. Diese liefert jedoch im Mittel nur in 30 bis 35 % aller Fälle ein definitives Resultat.

Obwohl allgemein etabliert, weist die Biopsie einige Nachteile auf: Sie wird meist als schmerzhaft empfunden und eine genaue Tumorlokalisation ist oft nicht möglich. Da der Eingriff durch den Enddarm erfolgt, der nicht steril ist, werden Keime in die Prostata verschleppt, was zu Entzündungen der Prostata (Prostatitis) führen kann.

Die Alternative: biopsiefreie Diagnostik der Prostata mittels MRT

Alternativ zur Biopsie kann zunächst eine nicht-invasive (also biopsiefreie) Diagnostik mittels multiparametrischer Kernspintomographie (mpMRT) durchgeführt werden. Dieses Verfahren ermöglicht den Nachweis eines Prostatakarzinoms (PCa) mit einer Sicherheit von über 85 %. Ferner können klinisch bedeutsame bösartige Tumore mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Kann ein tumorverdächtiges Areal nachgewiesen werden, können die Bilder Ihren Urologen dabei unterstützen, gezielt eine rektale Biopsie mit geringerem Probenaufwand durchzuführen.

Vorteile einer Prostata-MRT

Eine Untersuchung der Prostata in einem 3Tesla-MRT ist zu empfehlen, wenn der PSA-Wert erhöht ist und/oder schon eine Prostatabiopsie (Probenentnahme) ohne Tumornachweis durchgeführt wurde.

Bei gesichertem Prostatakarzinom kann die MRT zur Ausdehnungsbeurteilung durchgeführt werden, da sie die beste Untersuchung ist, um die Ausdehnung des Tumors zu beurteilen und so die optimale Therapie zu planen (Operation – Bestrahlung).

Eine Prostata-Untersuchung im 3T-Scanner ist auch als Vorsorgeuntersuchung sinnvoll, da nicht alle Karzinome zu tasten sind und nicht alle PSA-positiv sind, und somit unentdeckt vorhanden sind.

Untersuchungsablauf

Die Untersuchung wird in bequemer Rückenlage durchgeführt. Eine Spule im Enddarm ist mit dem bei uns verwendeten hochmodernem 3T-Scanner nicht mehr notwendig. Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten.

Vorbereitung

Bis zu vier Stunden vor der Untersuchung müssen Sie nüchtern bleiben. Kurz vor der Untersuchung sollten Sie den Darm (per Klistier) sowie die Blase entleeren. Nach einer zuvor gewonnenen Gewebeprobe der Prostata sollten mindestens 6 Wochen vergangen sein, da es durch häufige Einblutungen zu erheblichen Bildstörungen kommen kann. Bitte beachten Sie zudem: Die natürliche Bewegung des Darms wird mit Medikamenten wie Buscopan® unterdrückt.

Im Übrigen gelten die bekannten Risiken und Kontraindikationen (Gegenanzeigen) der Kernspintomographie. Hier erfahren Sie mehr.

MR-Mammographie

 

Brustkrebsvorsorge

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, an der 8 bis 10 % im Laufe ihres Lebens erkranken. In Deutschland sind das etwa 46.000 Frauen pro Jahr, davon sind ca. 17.000 jünger als 60 Jahre. Die 5-Jahres-Überlebensrate beträgt ca. 73 %.
Brustkrebs kann sehr gut therapiert werden, wenn er im Frühstadium erkannt wird. Denn ein kleiner Tumor im Frühstadium, der noch keine Metastasen gebildet hat, ist natürlich weit besser zu behandeln als ein bereits fortgeschrittener. Durch regelmäßige Früherkennungsmaßnahmen kann man Brustkrebs früh erkennen und damit die Heilungschancen deutlich erhöhen!

Vorteile des Verfahrens

Die MR-Mammographie ist verglichen mit der Röntgenmammographie:

  • strahlungsfrei
  • sicherer
  • präziser

Mit ihr kann ein bösartiger Tumor relativ zuverlässig nachgewiesen oder – und das ist in der Regel noch wichtiger – mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Dies gilt im Gegensatz zur Mammographie v.a. auch für eine „dichte“ Brust. Das bedeutet, dass durch ihren Einsatz zahlreiche unnötige Biopsien und Brustoperationen verhindert werden können.

Die MR-Mammographie nutzt den Umstand, dass Tumorgewebe „Kontrastmittel-hungriger“ als normales Gewebe ist. Dadurch „färbt“ (kontrastiert) sich der Tumor in der Regel kräftig und lässt sich dadurch bereits in einem frühen Stadium erkennen.

Untersuchungsablauf

Der Ablauf der Untersuchung ist identisch mit dem der Kernspintomographie. Hier erfahren Sie mehr.

MR-Angiographie

Untersuchung des Gefäßsystems

Bei der MR-Angiographie handelt es sich um eine spezielle Form der Kernspintomographie. Die Kernspintomographie kann nicht nur ortsfestes, stationäres Gewebe (z.B. Muskulatur, Knochen), sondern auch fließende Strukturen (z.B. Blut, Nervenwasser, Gallenflüssigkeit, Harn) darstellen. Durch die geeignete Wahl der Untersuchungsparameter können somit diagnostische Aussagen über die Beschaffenheit Ihres Gefäßsystems wie auch über die Fluss-Geschwindigkeit der besagten fließenden Strukturen getroffen werden.

Somit können u.a. alle Arterien (Schlagadern) dreidimensional auf Verengungen oder Verschlüsse hin untersucht werden. Selbst sehr dünne Gefäße lassen sich so darstellen, dass eine exakte Beurteilung möglich ist.

Anwendungsgebiete

Die Durchführung einer Angiographie ist sinnvoll, wenn ein Verdacht auf Gefäßeinengungen, -missbildungen oder -verschlüsse besteht. Durch das Verfahren erhält man Auskunft über die Art und Ausdehnung der Gefäßerkrankung. Insbesondere lassen sich auch Veränderungen der Blutgefäße erkennen, die zu schwerwiegenden Erkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen können. Art und Ausmaß der diagnostizierten Gefäßveränderungen bestimmen dann wesentlich die anschließende Therapie.

Die Haupteinsatzbereiche der MR-Angiographie sind:

  • Untersuchung der Hals- und Hirngefäße zur Abklärung von Gefäßerweiterungen oder Verengungen bei Schlaganfall-Patienten
  • Untersuchung der Bauchschlagader zur Abklärung von Erweiterungen (Aneurysmen)
  • Untersuchung der Schulter- und Armgefäße zur Abklärung von Abklemmungen oder Verengungen
  • Untersuchung der Nierenarterien zum Nachweis von Verengungen (Stenosen), die häufig zu Blutdruckerhöhungen führen
  • Untersuchung der Bauchgefäße zur Abklärung von arteriosklerotischen Verengungen oder Tumorinfiltrationen
  • Untersuchung der Becken- und Beingefäße zur Abklärung der „Arteriellen Verschlusskrankheit“ (Schaufensterkrankheit)

Vorteile des Verfahrens

Die bisher durchgeführte Standarduntersuchung war neben Ultraschall die sogenannte Röntgen-Angiographie. Hierbei wird ein Katheter in die entsprechende Arterie eingeführt. Während durch den Katheter Röntgenkontrastmittel eingespritzt wird, erfolgen Röntgenaufnahmen, die das kontrastmittelgefüllte Gefäß sichtbar machen.

Dem gegenüber ist bei der MR-Angiographie kein intraarterieller, sondern lediglich ein intravenöser Zugang erforderlich. Die Pluspunkte:

  • keine Probleme bei Blutgerinnungsstörungen
  • keine Probleme mit Nachblutungen
  • keine Gefahr einer Embolie durch den Katheter
  • schnelle Untersuchungszeit und Arbeitsfähigkeit sofort nach der Untersuchung
  • multidirektionale Darstellung der Gefäße
  • keine Gabe jodhaltiger Röntgenkontrastmittel, daher keine Probleme bei eingeschränkter Nierenfunktion, Hyperthyreose oder Allergien

Untersuchungsablauf

Der Ablauf der Untersuchung ist identisch mit dem der Kernspintomographie. Hier erfahren Sie mehr.

“Low dose” CT des Thorax

Lungenkrebs-Screening

Lungenkrebs – in der Fachsprache Lungenkarzinom oder auch Bronchialkarzinom genannt -, ist der häufigste zum Tod führende maligne Tumor weltweit. Das Lungenkarzinom ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Mannes, bei Frauen liegt sie an Platz fünf. Weltweit steigt das Aufkommen von Lungenkrebserkrankungen stark an. Mithilfe des Niedrig-Dosis-CT lassen sich im Rahmen der Früherkennung etwaige Veränderungen an der Lunge effektiv erkennen.

Anwendungsgebiete

  • Bronchialkarzinom-Screening für Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko, insbesondere Raucher

Raucher tragen ein besonders hohes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Es steigt in Abhängigkeit der Anzahl gerauchter Zigaretten pro Tag bis zum 20- bis 30-Fachen eines Nichtrauchers. Das Risiko nimmt zudem mit der Anzahl von Lebensjahren zu, in denen geraucht wurde. Etwa jeder zehnte Raucher erkrankt im Laufe seines Lebens, im Durchschnitt 30 bis 40 Jahre nach Beginn mit dem Rauchen, an Lungenkrebs. Auch durch das Passivrauchen wird das persönliche Risiko etwas erhöht (1,3-fach bis 1,4-fach). Faktoren, die eine Erkrankung zusätzlich begünstigen, sind eine familiäre Vorbelastung oder eine vorliegende chronisch-obstruktive Lungenerkrankung.

Trotz erheblicher Fortschritte in der Krebstherapie in Form von Operation, Bestrahlung und Chemotherapie ist die Lungenkrebs-Prognose gerade in späteren Stadien weiterhin äußerst ungünstig: Die Fünf-Jahres-Überlebensraten betragen 60-70 % im pathologischen Stadium I, jedoch nur 23 % im pathologischen Stadium III. Somit ist eine Frühdiagnose entscheidend für eine Verbesserung der Gesamtprognose. Doch nur etwa 20-25% der Lungentumoren in frühen Stadien fallen durch Beschwerden auf und werden auf diesem Wege entdeckt!

Internationale Studien belegen den hohen Wert des Lungenkrebsscreenings insbesondere für die Risikogruppe starker Raucher ganz deutlich. Für alle Raucher sollten daher regelmäßige Kontrollen der Lunge zum persönlichen „Pflichtprogramm“ gehören.

Vorteile des Verfahrens

  • deutliche Überlegenheit gegenüber dem herkömmlichen Lungenröntgen: periphere Rundherde werden dreimal häufiger, maligne Tumoren viermal häufiger und Stadium-I-Tumoren sechsmal häufiger gefunden
  • vergleichsweise geringe Strahlendosis (in etwa die einer Röntgenaufnahme)
  • relativ kurze Untersuchungsdauer
  • keine Gabe von Kontrastmitteln notwendig

Mit der in unserer Praxis angewandten neuen Technologie des Niedrig-Dosis-CT (Low-dose CT) lassen sich Lungentumoren bereits bei einem Durchmesser von wenigen Millimetern entdecken und können in der Folge wesentlich früher und schonender behandelt werden. Die Strahlendosis ist dabei nicht höher als die einer herkömmlichen Röntgenaufnahme, da das Lungengewebe wegen des hohen Luftgehalts kaum Strahlung absorbiert und die Untersuchungsdosis somit ohne Qualitätseinbußen reduziert werden kann.

In groß angelegten Studien mit Niedrig-Dosis-CT wurden bei 1.000 beschwerdefreien Rauchern 27 Lungentumoren (= 2,7 %!) nachgewiesen, die alle operativ entfernt werden konnten. Bei 85 % von ihnen betrug die Heilungschance 95 %.

Zu beachten

Was bei dieser Untersuchung zu berücksichtigen ist, gleicht sich mit der Computertomographie. Hier erfahren Sie mehr.

Untersuchungsablauf

Der Ablauf der Untersuchung gleicht dem der Computertomographie. Hier erfahren Sie mehr.

Was Sie über individuelle Vorsorgeleistungen wissen sollten

Derartige Leistungen unterliegen nicht der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen. Sie sind deshalb in der Regel nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat zu bezahlen. Hierzu ist eine schriftliche Einwilligung durch Sie erforderlich.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, welche Vorsorgeleistungen für Sie angeboten werden und in welchem Umfang die Kosten von Ihrer Krankenversicherung übernommen werden können.

Eine genaue Kostenaufstellung für die von Ihnen gewünschte Leistung erhalten Sie gerne bei uns. Erkundigen Sie sich bitte unverbindlich an der Anmeldung oder auch direkt im Sprechzimmer.